Hier sehen Sie die Bilder und Berichte von jüngsten Aktionen und Aktivitäten rund um unser Familienzentrum.

Corona, der Ev. Kindergarten Unter dem Regenbogen und wir

 

Von einem Tag auf den anderen Tag, war im Kindergarten nichts mehr wie es war. Plötzlich, war es still und leer. Keine lachenden Kinder die sich auf uns freuten, keine Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauten. Eine vollkommen neue, befremdliche Situation kam auf uns zu und damit viele offene Fragen.

 

Wir beschlossen von Anfang an das Beste daraus zu machen und fingen an im Kindergarten, die Dinge zu erledigen, für die sonst im normalen Alltag, wenig Zeit bleibt. Als erstes war der Keller an der Reihe. Längst vergessene Schubladen und Schränke wurden durchforstet, entrümpelt und nach und nach erstrahlte im gesamten Kindergarten vieles im neuen Glanz.  

 

Und dann, nach vielen Überlegungen und Kalkulationen, ging die Umgestaltung des vorderen Außengeländes im Kindergarten, los. Es wurden Bagger, Kräne und Steine angeliefert und haufenweise Sand für den neuen, großen Sandkasten. Das Kindergarten Außengelände wurde zu einem wunderschönen Spielparadies für unsere Kinder!  Wir haben gestaunt wie schnell die alten Steine vor den Gruppen verschwanden und die Wege mit neuen schönen Steinen gepflastert wurden.  Täglich drückten die Kinder ihre Nasen an den Fensterscheiben platt um nichts zu verpassen. Oft hörten wir ein staunendes „Oh!“ und ein erfreutes „Wie schön!“   Jeden Tag wurden wir von etwas Neuem überrascht. Aus einer grauen Wiese wurde ein grüner Rasen und aus zwei kleinen Sandkästen wurde eine große Sandoase für die Kinder. Der Spielplatz wurde vergrößert und das große Spielgerät bekam einen neuen schönen Platz.

 

In kurzer Zeit wurde aus dem Außengelände ein wunderschöner Spielplatz. Ein großes Dankeschön an all Diejenigen, die das möglich gemacht haben!

 

Wir, die Erzieherinnen, überlegten uns, in dieser Zeit, wie wir den engen Kontakt zu unseren Kindern und Eltern halten könnten, ohne die Coronaregeln zu verletzen. Kreativ sein war gefragt! Als erstes starteten wir einen Malwettbewerb. Das Thema bot sich sehr gut an.  „Wie stellt ihr euch euer neues Außengelände vor?“, war die Frage.  Erfreulicherweise legten viele Kinder sofort los und brachten uns einzeln ihre Kunstwerke vorbei. Es sind so viele schöne Bilder entstanden! Wir losten die zwei schönsten Bilder aus und als kleine Anerkennung gab es für die Hauptgewinner einen tollen Preis! Auch die restlichen kleinen Künstler gingen nicht leer aus und wurden mit kleinen Trostpreisen für Ihre Kreativität belohnt.

 

Als nächstes starteten wir, für alle Kinder und Eltern eine spannende Schnitzeljagd. Es wurden Boxen mit verschiedenen Aufgaben in der Gemeinde verteilt, die die Kinder lösen durften. Auch hierfür geht ein ganz liebes Dankeschön an alle, die uns dabei unterstützt haben! Viele Kinder und Erwachsene schickten uns, E-Mails und Bilder von den einzelnen Stationen.

 

In den letzten Tagen, haben wir uns das Smartphone zu nutzen gemacht. Wir erleben gerade eine vollkommen neue Art trotz Corona mit allen Kiga-Kindern zu kommunizieren und den neuen Kindergartenalltag gemeinsam so schön und abwechslungsreich wie möglich zu erleben

 

Wir singen, erzählen Geschichten, basteln und rätseln, lachen und winken uns zu und das alles digital. Auch wir lernen täglich dazu. Die neue Situation hat uns erfinderisch gemacht.

 

Diese gesamte Zeit war und ist für uns immer wieder eine neue Herausforderung, die wir jeden Tag aufs Neue annehmen, an der wir wachsen und die uns enger zusammenwachsen lassen hat. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team!

 

Die Coronazeit, so herausfordernd und ernst sie auch ist, kann doch auch etwas Gutes bewirken und uns alle näher zusammenrücken lassen.

 


 

Neues Leben im Kath. Kindergarten St. Meinolf 

 

Die zurückliegenden Wochen waren sowohl für die Kinder und Eltern, als auch für uns Erzieherinnen sehr emotional.

 

Gefühle der Sorge, Angst, Überlastung, der Organisation und des Vermissens waren allgegenwärtig.

 

Aber auch in dieser schweren Zeit haben wir uns nicht aus den Augen verloren.

 

Der Kontakt durch Elternbriefe, Mails von uns an die Familien und von den Familien an uns, Briefe, gemalte Bilder, Anrufe, Anregungen für die Zeit zu Hause hat uns allen ein Stück „Normalität“ und Struktur in dieser veränderten Situation gegeben.

 

Seit der letzten Woche sind nicht nur die wenigen Stimmen der Kinder der Notgruppe im Kindergarten zu hören. Vielmehr hört man wieder Reden und  Lachen und sieht viele Kinder auf dem Außengelände. Die Vorschulkinder sind wieder zurück! Aus Freude über diesen ersten Schritt in eine „neue Normalität“ haben die Kinder der Notbetreuung mit den Erzieherinnen ein Plakat gestaltet, das nun am neuen Eingang am Tor „Zur Heide“ hängt.

 

Das Schöne ist, dass ab dem 08.06.2020 alle Kinder und Eltern dieses Plakat im Rahmen der eingeschränkten Regelbetreuung sehen können, sich willkommen fühlen können und wieder ein buntes Treiben, wenn auch mit neuen Regeln, im Kindergarten herrschen kann!

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit vielen Familien!

 

 

Das Team des St. Meinolf Kindergartens

 


 

Corona: Infos für Eltern

 

Wichtige Informationen zum schrittweisen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen

ab dem 14. Mai 2020

Ab dem 8.06.2020 wird das Betretungsverbot für die Kindertagesbetreuungsangebote in Nordrhein-Westfalen aufgehoben und ein eingeschränkter Regelbetrieb aufgenommen. Alle Kinder haben dann wieder grundsätzlich einen – allerdings durch die Maßgaben des Infektionsschutzes eingeschränkten – Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertagesbetreuung.

Seit Montag, 16.03.2020 und bis zum 07.06.2020 besteht ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in den o.g. Einrichtungen und in der Kindertagespflege. Die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder hat nun beschlossen, dass die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege behutsam und schrittweise unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation vor Ort wieder geöffnet werden sollen. Das Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen informiert Eltern nachfolgend über die konkreten nächsten Schritte.

 Weitere Einzelheiten zur behutsamen Öffnung der Kindertagesbetreuung in vier Phasen entnehmen Sie bitte den folgenden Informationen:

 

Presseinformation - 399/05/2020 Öffnung der Kindertagesbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb 

Minister Stamp: Ab 8. Juni können alle Kinder in reduziertem Umfang zur Kindertagesbetreuung gehen

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit:

Nordrhein-Westfalen setzt sein klares Konzept der schrittweisen Öffnung der Kindertagesbetreuung unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens konsequent fort. Ab dem 28. Mai 2020 erfolgt wie geplant die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für alle Vorschulkinder. Am 8. Juni geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Kinder können dann in reduziertem Umfang wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen. 

 

Familienminister Joachim Stamp: „Ich weiß, dass viele Familien in den letzten Wochen an die Grenze ihrer Belastbarkeit gekommen sind und vielen Kindern ohne frühkindliche Bildung täglich Chancen genommen werden. Es war mein fester Vorsatz, allen Kindern schnellstmöglich wieder ein Betreuungsangebot zu ermöglichen, sofern das verantwortbar ist. Daher bin ich sehr froh, dass wir angesichts des rückläufigen Infektionsgeschehens den nächsten Schritt unseres Öffnungsplans von der erweiterten Notbetreuung zu einem eingeschränkten Regelbetrieb gehen können.“

 

Für den Fall sinkender Infektionszahlen hat das nordrhein-westfälische Familienministerium frühzeitig konzeptionelle Vorschläge unter interdisziplinärer wissenschaftlicher Begleitung aus Kindheitspädagogik und Hygiene erarbeitet, wie Kita und Kindertagespflege in Zeiten von Corona einen Betrieb mit steigender Anzahl von Kindern ermöglichen können. Der eingeschränkte Regelbetrieb erfolgt im Rahmen des Infektionsschutzes. Zudem gibt das Land den Trägern Zeit, um die notwendige Umstellung sorgfältig vorbereiten zu können. Der eingeschränkte Regelbetrieb ab dem 8. Juni ist wie alle Schritte des Öffnungskonzepts eng mit den Kommunen und allen anderen Trägern abgestimmt.

 

Eingeschränkter Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni:

Das Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflege wird aufgehoben; die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst; alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 in die Kita kommen; Kitas, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, ein höheres Stundenangebot zu realisieren, können dies in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ermöglichen; Kitas, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, dieses Angebot zu erbringen, können in Absprache mit dem örtlichen Jugendamt auch nach unten abweichen; dies sollte nur in Ausnahmefällen geschehen; Fälle des Kinderschutzes und besondere Härtefälle sind beim Betreuungsumfang zu berücksichtigen. 

 

Der eingeschränkte Regelbetrieb ab dem 8. Juni gilt auch für Kinder, deren Eltern in der bisherigen Notbetreuung im Einzelfall eine umfangreichere Betreuung in Anspruch nehmen konnten. Familienminister Stamp: „Ich appelliere an die Solidarität aller Eltern. Der Übergang in diese neue Phase des eingeschränkten Regelbetriebs wird eine große Herausforderung. Nicht alles wird reibungslos verlaufen. Die Bereitschaft zu Zugeständnissen ist von allen Seiten notwendig.“ 

 

Die Öffnung der Kindertagesbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb erfolgt mit quantitativen wie qualitativen Beschränkungen. Standards des Kinderbildungsgesetzes können noch nicht wieder erreicht und der Fachkraftschlüssel noch nicht erfüllt werden. Das nordrhein-westfälische Familienministerium hat aber klare Standards für den eingeschränkten Regelbetrieb definiert:

 

Es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte; in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt; die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt; alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte eingehalten werden.

 

Auch für die Kindertagespflege fällt das Betretungsverbot zum 8. Juni. Grundsätzlich können alle Kinder wieder zu ihren Tagespflegepersonen. Da aber in diesem Bereich nicht alle Kräfte zur Verfügung stehen, kann es zu reduzierten Betreuungsumfängen kommen.

 

Das Familienministerium begleitet den Schritt von der erweiterten Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb mit einem wissenschaftlichen Monitoring in einer Modellkommune. Dabei werden regelmäßig wöchentlich mehrere tausend Kinder und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen getestet, das Infektionsgeschehen genau beobachtet und ausgewertet. In einem weiteren wissenschaftlichen Monitoring werden die Schutzmaßnahmen arbeitsmedizinisch untersucht und dabei geprüft, in wieweit die Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und Kinder greifen.

 

Familienminister Stamp: „Die Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir fest im Blick. Das ist mir sehr wichtig. Darum haben wir nicht nur einen ausreichenden zeitlichen Vorlauf zur Vorbereitung gewählt, sondern werden die Arbeit der Kitas vor Ort konkret unterstützen.“

 

Dazu zählt: Lieferung von 2 Millionen FFP-2 Masken und 3 Millionen OPMasken an die Jugendämter als Starthilfe im Rahmen der Arbeitsschutzmaßnahmen, finanzieller Zuschuss an die Träger zum Ausgleich der außergewöhnlichen zusätzlichen Belastungen, die durch die Arbeitsschutzmaßnahmen entstehen, telefonische Beratungsstelle für alle Kita-Leitungen, um Fragen zu Hygiene und Arbeitsschutz fachkompetent zu beantworten. Diese Beratung wird bereits ab dem 26. Mai 2020 zur Verfügung stehen. Personalgewinnungsprogramm, mit dem Hilfskräfte für die Kitas gewonnen werden sollen, die die pädagogischen Fachkräfte vor   Ort entlasten (z.B. Händewaschen, Schuhe an - und ausziehen usw.).

 

Familienminister Stamp: „Der Schritt, den wir jetzt gehen, ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Wir gehen ihn planvoll, verantwortungsbewusst und unter wissenschaftlicher Begleitung.“ Die Phase des eingeschränkten Regelbetriebs ist zunächst bis zum 31. August 2020 vorgesehen. Auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse wird Mitte August über die nächsten Schritte entschieden. 


In Verbindung bleiben

 

Auch wenn alle Kinder schon seit Wochen zu Hause bleiben müssen (bis auf wenige Ausnahmen), halten die Erzieherinnen Kontakt zu ihnen. Jedes Kind hat einen Brief bekommen und viele Antworten in Form von selbst gestalteten Bildern und Briefen sind von den Kindern und ihren Familien an die Kindertageseinrichtung geschickt worden.

 

Die Freude war auf beiden Seiten groß!

Alle vermissen die gemeinsamen Zeiten und freuen sich

auf ein Wiedersehen!

Klangmassage im katholischen Kindergarten Sankt Meinolf

Bei der Einführung in die Klangmassage hatten 5 Mütter mit ihren Kindern im Alter von 4-5 Jahren an drei Kurstunden die Möglichkeit dieses Entspannungsverfahren aktiv kennen zu lernen. Die stündlichen Einheiten waren so aufgebaut ,dass sowohl die Kinder, als auch die Eltern einzeln oder im Team die verschiedenen Klangschalen und ihre Wirkungen sehen, Ausprobieren und spüren konnten.

Zur Unterstützung der Wahrnehmung hat die Referentin Frau Wisendt z.B. Wasser oder Luftballons eingesetzt, was großen Anklang bei den Teilnehmern fand. Während der Aktionen zwischen Mutter und Kind im Umgang mit den Klangschalen herrschte eine angenehme und ruhige Atmosphäre.

 

(Februar 2018, Text: Martina Messina)


Trommelzauber in Altenhagen

Schwer was los in Altenhagen!  Kitas und Schulen feierten zusammen ein riesiges Trommelfest auf dem Friedensplatz in Altenhagen. Vormittags wurde geübt und am Mittag gab es eine Aufführung vor Eltern, Passanten und Anwohnern von allen gemeinsam. Klein und auch Groß hatten eine Menge Spaß zu rhythmischer, afrikanischer Musik, lustigen Bewegungen und tollen Tänzen! 


Projekt: Forschung  für die Kindergartenkinder

Seit der Einführung der Forschungstage vor einem Jahr haben wir diese in unserem Kindergarten  beibehalten. In einem vierteljährlichen Rhythmus überlegen wir im Team, welche Themen für die Kinder  interessant sein könnten und veranstalten Forschungstage in den Gruppen. Der naturwissenschaftliche Bereich wird so von den Kindern ganz spielerisch erforscht und durch das gemeinsame Experimentieren wird die kindliche Neugierde angeregt. Gemeinsam mit den Erzieher/innen werden Fragen zu naturwissenschaftlichen Vorgängen gestellt und im Experiment  mit viel Spaß Antworten gesucht.  Wir nehmen nun regelmäßig an Fortbildungen zum Thema »Forschen« teil und haben mit den Kindern viel Freude an den Experimenten.

Forschungstag zum Thema »Eis und Schnee«  und »Rund ums Ei«:

Kartoffelprojekt der AWO Kita Ischeland

Die Kinder der AWO Kita Ischeland pflanzten Kartoffeln im Zuge des Ideen-Wettbewerbs 2019. Sie wurden gegossen und gepflegt bis sie ein paar Monate später endlich geerntet werden konnten. Es wurden ein Pommes Baum gepflanzt und eigene Pommes hergestellt. Die Kinder hatten eine Menge Spaß und waren sehr stolz auf ihre erste eigene Ernte.